Corona-Pandemie: Maßnahmen in Werder (Havel)

Informationen zu Maßnahmen in der Stadt Werder (Havel) im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie (zuletzt aktualisiert am 8.5., Aktualisierungen der vergangenen Tage rot)

Foto: peterschreiber.media / stock.adobe.com
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Am 13. März hat das Landratsamt die Bürgermeister und Amtsdirektoren aus Potsdam-Mittelmark zu einer Krisensitzung zur Corona-Pandemie eingeladen. Seitdem gab es eine Reihe von Entscheidungen von Land und Landkreis, die auch die Stadt Werder (Havel) betreffen.

Die Stadtverwaltung hat einen Krisenstab gebildet, in dem Maßnahmen auf kommunaler Ebene vorbereitet und veranlasst werden, um eine Eindämmung des SARS-CoV-2 in der Region zu unterstützen. Über den Stand der Dinge wird an dieser Stelle informiert, wobei es sich nur um eine grobe Übersicht handeln kann. Weitere Einzelheiten und Regelungen sind den gesetzlichen Bestimmungen oder verlinkten Mitteilungen und besonders der aktuellen Eindämmungsverordnung  zu entnehmen.  

Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg vom 8. Mai

Das öffentliche Leben im Land Brandenburg bleibt zur Eindämmung des neuartigen Corona-Virus weiter eingeschränkt. Per Kabinettsbeschluss vom 15. Mai wurden weitere Lockerungen der Eindämmungsverordnung vereinbart und in der Änderung der Eindämmungsverordnung vom 20. März zum Teil wirksam. 

So können de Landkreise, soweit die Möglichkeiten bestehen, eine eingeschränkte Regelbetreuung in den Kitas einführen. sind ab 9. Mai Spielplätze wieder offen und mehrere Personen aus zwei unterschiedlichen Haushalten können sich treffen. Im Rahmen einer nachbarschaftlich organisierten Kinderbetreuung kann jetzt eine Person auch wieder die Kinder von anderen beaufsichtigen.

Körpernahe Dienstleistungen wie Fußpflege und in Kosmetikstudios können unter strengen Hygieneauflagen angeboten werden. Ab 15. Mai können Gaststätten unter Auflagen öffnen. Hotels dürfen ab dem 25. Mai wieder Gäste beherbergen.

Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmenden bleiben bis zum 31. August verboten. Diese Klarstellung bedeutet nicht im Umkehrschluss, dass Veranstaltungen mit weniger Teilnehmenden schon wieder erlaubt sind. Laut der Eindämmungsverordnungen bleiben öffentliche und nichtöffentliche Veranstaltungen sowie Versammlungen und sonstige Ansammlungen untersagt.

Zugleich wurde die Quarantäneverordnung zur Ein-und Ausreise bis zum 5. Juni verlängert. Die Pflicht zur Mund-Nase-Bedeckung für alle Personen ab dem vollendeten sechsten Lebensjahr in Verkaufsstellen des Einzelhandels sowie Fahrgäste bei der Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs bleibt ebenfalls bestehen. 

Bund und Länder haben in der Telefonschaltkonferenz am 6. Mai beschlossen, eine Infektions-Obergrenze einzuführen. Diese ist in der neuen Eindämmungsverordnung für Brandenburg aufgenommen.

Damit wird sichergestellt, dass in Landkreisen und kreisfreien Städten mit kumulativ mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten 7 Tage sofort ein konsequentes Beschränkungskonzept vor Ort umgesetzt wird.Diese sogenannte 7-Tage-Inzidenz ist in Brandenburg regional unterschiedlich und lag am 8. Mai im Landkreis Potsdam-Mittelmark bei 19,6. Im Landesschnitt sind es 7,4.

Trotz der Lockerungen sind alle sind weiter angehalten, die physischen und sozialen Kontakte außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands weiter auf ein Minimum reduziert zu halten. 

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Einzelhandel, Dienstleistungen und Gastgewerbe

Im Einzelhandel entfällt  laut neuer Eindämmungsverordnung ab 9. Mai die Verkaufsbeschränkung von bis zu 800 Quadratmetern. Damit dürfen alle Geschäfte unter strikter Beachtung der erforderlichen Hygienestandards, der Steuerung des Zutritts und der Vermeidung von Warteschlangen und Menschenansammlungen wieder öffnen. Die vorübergehend geschaffenen Möglichkeiten zum Verkauf an Sonn- und Feiertagen entfallen.

Körpernahe Dienstleistungen wie zum Beispiel Fußpflege, Kosmetikstudios, Nagelstudios, Tattoo- und Sonnenstudios oder Massagesalons dürfen ab 9. Mai wieder öffnen, auch wenn es sich um medizinisch nicht notwendige Behandlungen handelt.

Wichtig: Alle Dienstleistungen, bei denen ein physischer Kundenkontakt stattfindet, haben geeignete Maßnahmen zur Steuerung des Zutritts, zur Vermeidung von Warteschlangen und zur Beachtung des Abstandsgebots zu beachten. Kunden und Beschäftigte müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Restaurants, Cafés und Kneipen, die zubereitete Speisen anbieten, dürfen für den Publikumsverkehr ab 15. Mai von 6 bis 22 Uhr öffnen. Voraussetzung ist, dass die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln sichergestellt wird. Möglichkeiten zur Reservierung und zur Kontaktnachverfolgung werden dringend empfohlen. Gäste können sowohl draußen als auch drinnen bedient werden. Bislang blieben gastronomische Angebote auf den Außer-Haus-Verkauf beschränkt.

Ab 15. Mai erlaubt ist das Übernachten auf Campingplätzen und Wohnmobilstellplätzen, in Ferienwohnungen und –häusern sowie auf Charterbooten mit Übernachtungsmöglichkeit, sofern die jeweiligen Unterkünfte über eine eigene Sanitärausstattung verfügen. Damit ist auch Dauercamping wieder möglich, sofern ein autarkes Sanitärsystem gewährleistet ist. Sanitäre Gemeinschaftseinrichtungen müssen geschlossen bleiben.

Ab 25. Mai sind sämtliche touristischen Vermietungen wieder uneingeschränkt unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln möglich. So können dann auch Hotels wieder Gäste beherbergen sowie Campingplätze mit sanitären Gemeinschaftseinrichtungen vermietet werden.

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Sportanlagen

Der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimmbädern, Fitnessstudios, Tanzstudios sowie der Betrieb von Thermen, Wellnesszentren und ähnlichen Einrichtungen ist laut neuer Eindämmungsverordnung weiter untersagt. Ausnahmen von der Untersagung können wie bisher in begründeten Einzelfällen durch schriftliche Genehmigung des zuständigen Gesundheitsamts zugelassen werden.

Auf allen öffentlichen und privaten Sportanlagen im Freien wieder trainiert werden, allerdings ausschließlich kontaktlos. Auf Vereinsgeländen ist Individualsport im Freien wie beispielsweise Leichtathletik, Fitness, Radsport, Tennis oder Reitsport – unter Berücksichtigung der Abstands- und Hygieneregeln – wieder möglich.

Betreiber und Vereine sind allerdings aufgefordert, das Infektionsrisiko der Sportlerinnen und Sportler durch geeignete technische oder organisatorische Vorkehrungen zu reduzieren. So ist der Zugang zur Sportanlage so zu gestalten, dass alle anwesenden Personen stets einen Abstand von 1,5 Metern zueinander einhalten. Ebenso müssen alle Sportlerinnen und Sportler durch deutliche Hinweise auf die Abstandsregeln aufmerksam gemacht werden.

 

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Kitas und Schulen

Für die seit 18. März angeordnete Schließung von Schulen, Kitas und Horteinrichtungen im Land Brandenburg wegen der Corona-Pandemie wurde in Werder eine Ersatzbetreuung organisiert. Die anspruchsberechtigten, in kritischen Infrastrukturen tätigen  Eltern melden sich bitte in der Kitaverwaltung der Stadt per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Bitte nutzen Sie dazu dieses Antragsformular: Antragsformular Notbetreuung ab 27-04-2020.

Für Beschäftigte im Pflege- und Gesundheitsbereich sind die Anspruchs-Voraussetzungen für die Notfallbetreuung mit der Allgemeinverfügung des Landkreises vom 30. März gelockert worden mit einer Ein-Eltern-Regel. Zudem wurden Berufsgruppen der kritischen Infrastrukturen ergänzt. Weitere Lockerungen gibt es nach dem Kabinettsbeschluss vom 17. April seit dem 27. April: Der Landkreis hat dazu am 22.4. eine neue Allgemeinverfügung mit den Details erlassen. Bereits von der Stadt bewilligte Anträge zur Notfallbetreuung müssen nicht neu gestellt werden. 

Die Schulen wurden laut Kabinettsbeschluss vom 17. April schrittweise wieder geöffnet für Schülerinnen und Schüler, die kurz vor dem Schulabschluss oder Schulwechsel stehen. Dabei müssen die geltenden Abstandsregeln strikt eingehalten sowie Hygienekonzepte der Schulen vorgelegt werden.

Seit 27. April wurden Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 an Oberschulen, Gesamtschulen und Gymnasien sowie Förderschulen mit dem sonderpädagogischen Schwerpunkt „Lernen“ und „Sehen“ wieder unterrichtet. Ab 4. Mai werden Klassen, deren Schülerinnen und Schüler im nächsten Jahr einen Schulabschluss anstreben, wieder unterrichtet. 

An den Grundschulen wird die Jahrgangsstufe 6 seit 4. Mai wieder unterrichtet, um die Schülerinnen und Schüler auf den Übergang in eine weiterführende Schule vorzubereiten. Die Jahrgangsstufe 5 wird ab 11. Mai wieder unterrichtet.

Für Kinder, die durch Homeschooling nicht gut erreicht werden, können die Schulen seit 4. Mai ein pädagogisches Präsenz-Angebot an Grundschulen und in der Sekundarstufe I (Klassen 7 bis 10) anbieten, wenn wichtige Rahmenbedingungen geklärt sind.

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Rathäuser und Sprechzeiten

Die Rathäuser der Stadt Werder (Havel), der Bürgerservice und das Stadtarchiv der Stadt Werder werden ab dem 11. Mai, zunächst für einen stark eingeschränkten Publikumsverkehr, wieder zugänglich gemacht.  Grundsätzlich gilt weiter, dass für alle Anliegen die Mitarbeiter per E-Mail oder telefonisch zu den gewohnten Sprechzeiten kontaktiert werden können. Auf der kommunalen Homepage ist ein Dienstleistungs-A-Z mit allen Kontakten der Stadtverwaltung eingerichtet.

Ab dem 11. Mai können für Anliegen, für die ein persönliches Erscheinen unabdingbar ist (z.B. Aufgebot zur Eheschließung, Personaldokument beantragen), auch Termine mit Mitarbeitern der Rathäuser und des Bürgerservice telefonisch vereinbart werden.

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Bibliothek

Ab Montag, den 11. Mai, bietet die Stadtbibliothek Werder (Havel) ihren Service mit Einschränkungen wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten an. Mit Rücksicht auf die Hygienevorschriften kann der Zugang aber nur für eine begrenzte Besucherzahl gewährt werden. Die Bibliothek kann ausschließlich zur Rückgabe und Ausleihe von Medien genutzt werden. Zeitung lesen, das Nutzen der Räume als Lernraum oder das Recherchieren im Internet sind leider nicht möglich.

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Sprechstunde der Bürgermeisterin Manuela Saß

Bürgermeisterin Manuela Saß führt jeden Dienstag eine Telefonsprechstunde zu den kommunalen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie und zu anderen Fragen der Stadtpolitik durch. Die Bürgermeisterin ist dienstags von 16 bis 18 Uhr unter Tel. (03327) 783 388 zu erreichen.   

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Aktuelle Mitteilungen des Landkreises mit Infektionszahlen

Der Landkreis Potsdam-Mittelmark veröffentlicht regelmäßig Zahlen des Gesundheitsamtes zur Entwicklung der Corona-Infektionen in Potsdam-Mittelmark und auch in Werder (Havel). In den Tagesmeldungen gibt es außerdem Angaben zu Entwicklungen in bestimmten Einrichtungen und zu Maßnahmen und Veröffentlichungen des Landkreises sowie kreiseigener Betriebe. Die Tagesmeldungen des Landkreises sind hier zu finden

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Corona-Infotelefon

Eine Corona-Hotline des Landkreises ist unter der Telefonnummer (033 841) 91 111 eingerichtet. Diese ist täglich und auch am Wochenende von 9 bis 15 Uhr zu erreichen. Ein Corona-Infotelefon des Johanniter-Krankenhauses Treuenbrietzen ist zu erreichen unter (033 748) 818 48. Weitere Kontakte hat das Gesundheitsministerium des Landes hier veröffentlicht. Bitte nutzen Sie die Notrufnummern 110 und 112 ausschließlich für echte Notfälle!  

Empfehlungen und Hinweise zur häuslichen Quarantäne

Für Maßnahmen zur Krankheitsverhütung und Krankheitsbekämpfung hält das Infektionsschutzgesetz verschiedene rechtliche Instrumente bereit. Paragraph 30 des Infektionsschutzgesetz ermöglicht die Quarantäne als eine der einschneidendsten Maßnahmen. Sie dient aber dazu, eine weitere Verbreitung der Krankheit zu verhindern. Das Robert-Koch-Institut gibt ausfürliche Empfehlungen, was Corona-Verdachtsfälle und bestätigte Corona-Fälle in häuslicher Quarantäne u.a. hinsichtlich der Unterbringung, der Hygiene und ihres Umfeldes beachten sollten.  Alltagsempfehlungen für die Quarantäne hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in einem Merkblatt zusammengefasst. In leicht verständlicher Sprache stehen Quarantäne-Tipps auf der Internetseite des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz- und Katastrophenhilfe. Die Quarantänesituation ist eine Schutzmaßnahme. Die zuständigen Behörden, in Potsdam-Mittelmark das Gesundheitsamt des Landkreises, kontrollieren die Einhaltung auch in Werder (Havel).

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Maerker wird Plattform zur Nachbarschaftshilfe

Die Stadt möchte Menschen, die aktuell auf nichtmedizinische Hilfe von außerhalb angewiesen sind und Menschen, die Hilfe anbieten können, eine Plattform bieten. Dafür kann seit dem 18. März der Maerker genutzt werden. Hilfesuchende tragen dort ihr Anliegen ein. Wer den Eintrag sieht und Hilfe geben will, meldet sich bei der Stadt. Sie vermittelt den Kontakt. Es haben sich bereits sehr viele Helfer bei der Stadt gemeldet, Hilfskontakte konnten so bereits vermittelt werden. Auch Angehörige sind aufgerufen, das Angebot für ihre hilfesuchenden Verwandten zu nutzen. 

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Informationen für Werderaner ohne Internet

Bei der Verbreitung eines Senioren-Schreibens an den nächsten Nachbarn bittet die Stadt die Werderaner um Unterstützung. Das Schreiben enthält einige Hinweise und wichtige Telefon-Kontakte. Wenn Sie einen oder zwei unmittelbare ältere Nachbarn haben, drucken Sie das Schreiben bitte aus und stecken es in den Briefkasten. 

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Anlaufstelle für Menschen mit Atemwegserkrankungen

Die Stadt Werder (Havel) hat zusammen mit den niedergelassenen Hausärzten der Stadt seit dem 18. März eine Anlaufstelle für Patienten mit Atemwegsinfektionen eingerichtet. Der Schritt ist mit dem Gesundheitsamt des Landkreises Potsdam-Mittelmark abgestimmt. Die Anlaufstelle in der Turnhalle des Ernst-Haeckel-Gymnasiums ist Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr geöffnet. 

Ziel der Einrichtung ist es, den möglichen Kontakt von Werderaner Hausarztpraxen und deren Patienten mit Coronafällen zu vermeiden beziehungsweise auszuschließen. Zwei der beteiligten Ärztinnen haben in einem Interview über die Idee hinter dem Konzept gesprochen.  

Hier veröffentlichen wir die Patientenzahlen. Der Besuch des Hausarztes wegen anderer Beschwerden ist in Werder problemlos weiter möglich

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An alle Kinder und Jugendlichen von Werder (Havel)

Bürgermeisterin Saß und der 1. Beigeordnete Große haben die Kinder und Jugendlichen der Stadt in einem offenen Brief  gebeten, sich richtig und tapfer zu verhalten, damit jetzt keine Menschen, die ihnen vielleicht lieb und teuer sind, gesundheitlich gefährdet werden. 

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Unterstützung für Unternehmer 

Das Land Brandenburg hat ein Sofortprogramm für Unternehmen mit bis zu 100 Beschäftigten aufgelegt: Zuschüsse zwischen 5.000 und 60.000 für kleine und mittlere Unternehmen sowie Freiberufler sind möglich. Informationen dazu stehen seit dem 25. März auf der Internetseite der ILB. Zudem teilte das Finanzministerium mit, dass die Anträge auf Steuerstundung für die Einkommens-, Körperschafts- und Umsatzssteuer vereinfacht werden.

Der Bund hat am letzten Märzwochenende eine Verwaltungsvereinbarung mit den Ländern über eine Soforthilfe für Kleinstunternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten sowie Soloselbstständige und Angehörige der Freien Berufe unterschrieben. Das Programm wird in Brandenburg unter dem Dach der Soforthilfe Corona umgesetzt.

Eine Übersicht über aktuelle Unterstützungsangebote, u.a. auch zum erleichterten Bezug von Kurzarbeitergeld und KfW-Hilfsprogramme, gibt die ILB. Die Wirtschaftsförderung der Stadt Werder (Havel) hat einige weitere wichtige Telefonnummern und Kontakte von Bund, Land und Verbänden für Unternehmer zusammengestellt. 

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Plattform für Erntehelfer

Für Landwirte und Bauern hat das Bundeslandwirtschaftsministerium eine Erntehelfer-Plattform entwickelt, die zwischen Bauern und Menschen vermitteln soll, die derzeit, zum Beispiel auch wegen der Corona-Krise, ohne Job sind. Weitere solcher Plattformen benennt der Gartenbauverband Berlin-Brandenburg auf seiner Website und listet auch Betriebe in der Region, die Erntehelfer suchen und wo man bei Interesse anrufen kann. 

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Jetzt erst recht regional kaufen im „kauflokal blütenstadt“

Werders Bürgermeisterin Manuela Saß und der 1. Beigeordnete Christian Große haben die Werderaner aufgefordert, erst recht in der Zeit der Corona-Pandemie regional einzukaufen und Onlinekäufe bei den großen Versandhäusern zu vermeiden. Viele regionale Unternehmen hätten ihre Online- und Lieferangebote jetzt ausgebaut. Die Stadt hat mit „kauflokal blütenstadt“ eine Plattform entwickelt, wo solche Werderaner Unternehmen kostenlos gelistet werden.   

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Abfallentsorgung

Nach zwischenzeitlicher Schließung und Teilöffnung sind die Wertsoffhöfe der APM ab 5. Mai wieder zu den alten Öffnungszeiten geöffnet. Es gelten aber weiter Einschränkungen, so darf der Wertstoffhof in Werder von maximal fünf Kunden betreten werden.

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Aktion „Gemeinsam auf Abstand“

Mit einer Aktion auf der Homepage und auf facebook möchte die Stadt in der Zeit der Corona-Pandemie zur nachbarschaftlichen Stimmung in Werder beitragen, mit der diese Ausnahmesitiation hoffentlich bald überstanden werden kann. Die Aktion hat am 22. März begonnen. Link zur Aktion: www.werder-havel.de/gemeinsam-auf-abstand

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Aktion KulturTürme

Mit der Aktion „KulturTürme“ will die Stadt dazu beitragen, dass professionelle Künstler aus Werder trotz Corona-Krise Kontakt zu ihrem Publikum behalten. Der BlütenStream füllt sich seit dem 25. April mit regionalen Beiträgen. Link zur Aktion: www.werder-havel.de/bluetenstream.

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Homepage

Aktuelle Maßnahmen in der Stadt im Zusammenhang mit der Corona-Epidemie werden zeitnah hier veröffentlicht. Ein entsprechender Link befindet sich im Banner auf der Startseite.

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Werder (Havel), 13.03.2020