Elternentlastung vom Land gefordert

Werders Bürgermeisterin Manuela Saß und der 1. Beigeordnete Christian Große fordern vom Land erneut, auch die Eltern notbetreuter Kinder zu entlasten

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Am 25. März hat das Land Brandenburg angekündigt, die Kita-Beitragsfreiheit für Kinder, die zurzeit nicht die Notbetreuung in Anspruch nehmen, ab 1. April zu fördern. Werders Bürgermeisterin Manuela Saß und der 1. Beigeordnete Christian Große fordern vom Land erneut, auch die Eltern notbetreuter Kinder zu entlasten.

„Es geht um Eltern, die bei der Eindämmung der Pandemie und der Sicherung der Grundversorgung der Bevölkerung derzeit oft an vorderster Front mitmischen“, so Bürgermeisterin Manuela Saß. „Gerade diese Menschen haben jetzt eine finanzielle Entlastung verdient.“

Die Stadt Werder (Havel) hatte bereits angekündigt, den Kita- und Essengeldbeitrag im April auch für diese Gruppe zunächst auszusetzen. „Wir werden im Mai ebenso verfahren“, kündigte Manuela Saß an. Das gelte für alle Einrichtungen in kommunaler Trägerschaft. Ein Antrag müsse dafür nicht gestellt werden.

„Der Stadt geht es darum, einer Ungleichbehandlung entgegenzuwirken“, ergänzt Christian Große. Letztlich sehe er das Land in der Pflicht, die Förderung der Beitragsfreiheit auf Eltern auszweiten, die durch ihre Tätigkeit in kritischen Infrastrukturen derzeit oft besonders hohen Belastungen ausgesetzt sind und trotzdem auch für ihre Kinder da sein müssen.

Werder (Havel), 28.04.2020