Maskenpflicht in Potsdam

Die Umgangsverordnung sieht Pflicht der Mund-Nasen-Schutz-Pflicht an verschiedenen Orten vor, wenn der Inzidenz-Wert von 35 überschritten ist

Foto peterschreiber.media / stock.adobe.com
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In Potsdam gilt ab Samstag, 24. Oktober, das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes an einzelnen Bereichen im öffentlichen Raum als Pflicht: Dazu gehören die Brandenburger Straße, das Umfeld des Hauptbahnhofes sowie die Wochenmärkte auf dem Bassinplatz, am Nauener Tor und in Babelsberg. Die Regelung soll vorerst bis zum 2. November gelten. Während die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auf den Wochenmärkten auf die Öffnungszeiten des Wochenmarktes begrenzt ist und in der Brandenburger Straße nur für die Zeit zwischen 9 und 18 Uhr gilt, besteht sie im Bahnhofsumfeld generell.

Hintergrund ist die neue Umgangsverordnung des Landes Brandenburg, nach der eine Stadt ab dem Überschreiten der 7-Tage-Inzidenz von 35 Neu-Infizierten pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner einen Mund-Nasen-Schutz für Straßen und Plätze erlassen soll, auf denen der Mindestabstand von 1,5 Meter überwiegend nicht eingehalten werden kann. Seit Montag dieser Woche liegt der Inzidenzwert in Potsdam durchgehend über dem Grenzwert von 35.

Das Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung in den frequentierten Bereichen gilt ab Samstag verpflichtend für vorerst zehn Tage. Die Landesregelung besagt: Erst wenn der Inzidenzwert in der Landeshauptstadt an zehn aufeinanderfolgenden Tagen unter dem Wert 35 Neu-Infektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen liegt, werden die in der Umgangsverordnung genannten Einschränkungen aufgehoben.

Quelle: Landeshauptstadt Potsdam

 

Werder (Havel), 23.10.2020