Brandenburg verlängert Quarantäneverordnung

Regelung gilt jetzt bis 15. Januar. Ein- und Rückreisende sind weiter verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise in Quarantäne zu begeben

Foto peterschreiber.media / stock.adobe.com
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Brandenburg verlängert die Quarantäneregeln für Einreisende und Rückkehrende aus ausländischen Corona-Risikogebieten um einen Monat. Die SARS-CoV-2-Quarantäneverordnung gilt damit bis zum 15. Januar 2021. Das Kabinett hat am Montag einer entsprechenden Vorlage von Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher zugestimmt.

Alle Ein- und Rückreisende sind weiter verpflichtet, sich unverzüglich nach der Einreise in Quarantäne zu begeben und sich für einen Zeitraum von zehn Tagen nach ihrer Einreise ständig dort aufzuhalten. Außerdem sind Reisende verpflichtet, unverzüglich nach der Einreise die für sie zuständige Behörde zu kontaktieren und auf das Vorliegen der Quarantänepflicht hinzuweisen. Die Quarantäne kann jedoch mit einem negativ ausgefallenen Test, der frühestens am fünften Tag nach der Einreise erfolgen kann, verkürzt werden.

Die Quarantäne-Verordnung sieht Ausnahmeregelungen beispielsweise für den Besuch von Verwandten ersten oder zweiten Grades vor (ausführliche Informationen dazu in der Pressemitteilung des Landes vom 03.11.2020).

Mit der Quarantäneverordnung hatte Brandenburg die Muster-Quarantäneverordnung des Bundes in Landesrecht umgesetzt. Bund und Länder hatten sich auf gemeinsame Regeln für Reiserückkehrende geeinigt. Aktuell prüft die Bundesregierung Änderungen der Muster-Quarantäneverordnung.

Über die Einstufung als Risikogebiet entscheiden das Bundesgesundheitsministerium, das Auswärtige Amt und das Bundesinnenministerium. Sie wird durch das Robert-Koch-Institut veröffentlicht: https://www.rki.de/covid-19-risikogebiete

Quelle: Staatskanzlei Brandenburg

Werder (Havel), 10.12.2020