Impfungen für Lehrer, Feuerwehrleute und über 60-Jährige möglich

Brandenburgs Impfstab hat entschieden, weitere Personengruppen der Priorität 3 für Corona-Schutzimpfungen freizugeben

Foto: erika8213 / stock.adobe.com
Foto: erika8213 / stock.adobe.com

Brandenburgs Impfstab hat entschieden, weitere Personengruppen der Priorität 3 für Corona-Schutzimpfungen freizugeben, wie Innenminister Michael Stübgen am Freitag bekanntgab. So können ab Montag, 26. April 2021, alle über Sechzigjährigen und alle Personen mit einem erhöhten Risiko für schwere Krankheitsverläufe aufgrund von Corona-Infektionen in Impfzentren und impfenden Hausarztpraxen mit allen vorhandenen Impfstoffen geimpft werden.

Gleiches gelte auch für weitere Personengruppen wie Lehrer an weiterführenden Schulen und aktive Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr, so Stübgen. Der Innenminister warnte jedoch gleichzeitig vor überzogenen Erwartungen. Es könne weiterhin nur verimpft werden, was vom Bund geliefert wurde.

Auflistung aller Personengruppen, die nach Beschluss des Impflogistikstabes ab kommender Woche impfberechtigt sind:

  • Personen, die das 60. Lebensjahr vollendet haben,
  • Personen, bei denen ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nach § 4 Absatz 1 Nr. 2 der Coronavirus-Impfverordnung besteht,
  • Personen, die Mitglieder von Verfassungsorganen sind,
  • Personen, die in besonders relevanter Position in den Verfassungsorganen, in den Regierungen und Verwaltungen, bei der Bundeswehr, bei der Polizei, beim Zoll, bei der Feuerwehr und beim Katastrophenschutz einschließlich des Technischen Hilfswerks tätig sind,
  • Personen, die in Schulen, die nicht von § 3 Absatz 1 Nr. 9 erfasst sind, tätig sind,
  • Personen, die in besonders relevanter Position im Ausland bei den deutschen Auslandsvertretungen, für deutsche politische Stiftungen oder Organisationen und Einrichtungen mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland in den Bereichen Krisenprävention, Stabilisierung, Konfliktnachsorge, Entwicklungszusammenarbeit oder auswärtige Kultur- und Bildungspolitik oder als deutsche Staatsangehörige in internationalen Organisationen tätig sind.

Quelle: Ministerium des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg

Werder (Havel), 23.04.2021