„Sichere Festplanung nicht möglich“

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie kann das Baumblütenfest 2022 leider nicht stattfinden. Akteure, die ihre Höfe und Gärten öffnen wollen, werden aber unterstützt

Foto: Paula Grün
Foto: Paula Grün

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie kann das Baumblütenfest 2022 leider nicht stattfinden. Das geht aus einer Informationsvorlage der Veranstaltungsgesellschaft Werder (Havel) mbH (VGW) für die Stadtverordnetenversammlung am 16. Dezember hervor.

Bei der jüngsten Aufsichtsratssitzung habe es Einigkeit gegeben, dass „eine Durchführung des Baumblütenfestes unter den gegebenen Umständen nicht umsetzbar ist“, wie es in der Vorlage von VGW-Geschäftsführer Sebastian Hoferick heißt. Die VGW ist eine 100-prozentige Tochter der Stadt, der Aufsichtsrat ist mit vier Stadtverordneten und einem Bevollmächtigten der Bürgermeisterin besetzt.  

Als Begründung werden die jüngsten Entwicklungen im Zusammenhang mit der Pandemie, unter anderem die kurzfristige Absage der Weihnachtsmärkte oder die Ausbreitung der neuen Omikron-Variante, genannt. Eine sichere Planung des Festes sei damit nicht möglich. Denkbare Auflagen wie eine 2G-Regel seien auf dem Festgelände nicht kontrollierbar.

Schwierig in der Vorbereitung sei aber auch die Personal- und Kostenlage in der Veranstaltungsbranche. Die VGW hofft, dass sich Entwicklungen wie die aktuelle Preisspirale und der Personalmangel in der Branche nach einer schrittweise Öffnung des Veranstaltungssegments in Deutschland wieder beruhigen.

Akteure, die ihre Höfe und Gärten zur Baumblüte in Werder selbstständig öffnen wollen, könnten das dennoch tun. „Dies wird die VGW mit ihrem gewonnen Knowhow und Netzwerk in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung  und dem Obst- und Gartenbauverein unterstützen.“

Werder (Havel), 7.12.2021