Dank an Feuerwehren nach nächtlichem Löscheinsatz

Etwa 30 Feuerwehrleute aus Werder, Glindow und Töplitz waren im Einsatz, außerdem rund 20 Mitarbeiter vom Rettungsdienst.

Foto: Marten/ Stadt Werder (Havel)
Werders Bürgermeisterin Manuela Saß hat den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren von Werder (Havel) nach einem Löscheinsatz gedankt. „Sie haben heute Nacht beim Brand eines Mehrfamilienhauses durch ihren schnellen und professionellen Einsatz Schlimmeres verhindert.“ Den  Verletzten wünschte die Bürgermeisterin gute Besserung.
 
Die Werderaner Feuerwehr war gerade von einem Autobahnaeinsatz zurück, als sie um 2.37 Uhr über den Gebäudebrand informiert wurde, so Werders Stellvertretender Stadtwehrführer Stephan Kranig. Die ersten Einsatzkäfte seien drei Minuten später vor Ort gewesen. „Nach der Lageerkundung stellten wir einen Kellerbrand und eine Verrauchung des fünfgeschossigen Wohngebäudes fest.“
 
Rund 30 der Bewohner seien mittels Drehleitern oder über das Treppenhaus mit sogenannten Fluchthauben evakuiert worden. Vier von ihnen seien verletzt gewesen, zwei von ihnen mussten mit Rauchgasvergiftungen ins Krankenhaus gebracht werden.Der Brand sei schnell gelöscht worden.
 
Etwa 30 Feuerwehrleute aus Werder, Glindow und Töplitz waren laut Stephan Kranig im Einsatz, außerdem rund 20 Mitarbeiter vom Rettungsdienst. Mitarbeiter der Stadtverwaltung Werder (Havel) versorgten die Evakuierten in der Nacht zunächst in der Karl-Hagemeister-Schule. Vor Ort wurde eine Sitzbereitschaft eingerichtet, die weitere Maßnahmen abstimmt.
 
„Zum Glück ist bei dem Kellerbrand niemand ernsthaft zu Schaden gekommen, die meisten Bewohner sind heute bei Freunden oder Verwandten untergekommen“, so die Bürgermeisterin nach einem Besuch des Einsatzortes. Der nächtliche Löscheinsatz erinnere an die Menschen, die nicht im Kreis ihrer Familien und Freunde Weihnachten feiern, sondern ihre Zeit und Arbeitskraft in den Dienst der Allgemeinheit stellen, ob bei der Feuerwehr, der Polizei, im Rettungsdienst, in den Krankenhäusern und in sozialen Einrichtungen.
 
Manuela Saß: „Diesen Menschen gilt heute unser besonderer Dank.“
 

Werder (Havel), 24.12.2019