Stadtverordnete beschließen Vorkaufssatzung für Bahnhofsumfeld

Damit sichert sich die Stadt im Bahnhofsumfeld ein Vorkaufsrecht für Grundstücke, die zum Verkauf stehen

Foto: Stadt Werder (Havel) / hpr
Foto: Stadt Werder (Havel) / hpr

Die Stadtverordnetenversammlung hat mehrheitlich eine sogenannte Vorkaufssatzung für den Bereich des Bahnhofumfeldes beschlossen. Damit sichert sich die Stadt im Bahnhofsumfeld ein Vorkaufsrecht für Grundstücke, die zum Verkauf stehen.

Für den Bahnhof und sein Umfeld erstellt die Stadt derzeit eine Rahmenplanung und ein Mobilitätskonzept. Hintergrund ist unter anderem der geplante Bau einer Fahrzeugunterführung sowie einer Unterführung für Radfahrer und Fußgänger durch das Land. Die Rahmenplanung dient dazu, Entwicklungsperspektiven für das nördliche und südliche Bahnhofsumfeld aufzuzeigen.

Auf Grundlage des Mobilitätkonzeptes soll der Bahnhof zu einer Verkehrsschnittstelle entwickelt werden. Um hier gegebenenfalls Handlungsspielräume zu öffnen, will die Stadt eine proaktive Flächenpolitik betreiben. Mit der Vorkaufssatzung nutzt sie die dazu bestehenden Möglichkeiten des Baugesetzbuchs innerhalb des Planungsbereichs.

Werder (Havel), 18.06.2021