Elektro-Ladesäulen in Werder eingeweiht

Bürgermeisterin Saß hat mit EMB-Geschäftsführer Horn sechs Ladepunkteauf dem Hartplatz in Betrieb genommen - mit Elektro-Autos der Stadtverwaltung.

EMB-Geschäftsführer Horn und Bürgermeisterin Saß testen eine der drei Ladesäulen.

Jetzt können auch in Werder (Havel) (Landkreis Potsdam-Mittelmark) Elektroautos Gas geben: Gemeinsam mit Bürgermeisterin Manuela Saß nahm heute EMB-Geschäftsführer Dr. Jens Horn gleich drei Elektro-Ladesäulen in Betrieb. Auf dem Hartplatz, dem größten Parkplatz in der Innenstadt der Blütenstadt, stehen nun sechs Ladepunkte mit einer Leistung von jeweils 22 Kilowatt für Elektromobile zur Verfügung. Erste Nutzer anlässlich der Inbetriebnahme waren die beiden neuen Elektro-Dienstfahrzeuge der Stadt.

Eigentümerin der Ladesäulen ist die Stadt Werder (Havel). Gebaut wurden sie durch die EMB, die die drei E-Ladesäulen künftig auch betreibt. „Neben unseren Angeboten zu Erdgas als Kraftstoff setzen wir auch auf Elektromobilität als Teil einer umweltschonenden Verkehrswende – immer in enger Abstimmung mit den Wünschen und Bedürfnissen der einzelnen Kommune“, sagte Dr. Jens Horn. „Um wirklich eine annähernd CO2-freie Elektro-Mobilität zu ermöglichen, liefern wir über unsere Ladestationen ausschließlich Strom aus 100 Prozent Wasserkraft. Die öffentlichen Elektro-Ladesäulen bedeuten für Einwohner und Besucher die Sicherheit, elektrisch immer mobil sein zu können.“

„Wir freuen uns, dass wir in Werder (Havel) mit diesem Angebot mitten im Zentrum und an einem touristischen Brennpunkt der Stadt einen Anreiz für mehr emissionsarme und leise Fahrzeuge geben können", sagte Bürgermeisterin Saß  „Sicher ist das für manchen Elektroautofahrer ein weiterer guter Grund, Werder (Havel) zu besuchen.“ Die neuen Ladesäulen seien ein Schritt für den weiteren Ausbau der Elektromobilität in der Region. Die Stadt Werder (Havel) ist bereits mit gutem Bespiel vorangegangen und hat jüngst zwei E-Autos für die Dienstflotte angeschafft.

Die Stadt engagiert sich darüber hinaus umfassend beim Thema Klimaschutz, wie die Bürgermeisterin erklärte, ob durch die energetische Sanierung von Kitas und Schulen, die Umstellung auf LED in Straßenlaternen, die Nutzung von Fernwärme und von erneuerbaren Energien bei Neubauten. Seit Juni 2017 ist Werder (Havel) zudem Mitglied im Kommunalen Energieeffizienz-Netzwerk (EMB-KEEN). Darin haben sich zehn brandenburgische Städte und Gemeinden zusammengeschlossen, um gemeinsam den kommunalen Energieverbrauch und die Klimabelastung zu senken.

Um an den neuen Ladesäulen in Werder zu „tanken“, können RFID-Karten der über 200 Ladenetz.de-Partner sowie von Roaming-Partnern des Ladenetz.de-Verbundes, zum Beispiel NewMotion, in Deutschland und Europa genutzt werden. Aber auch das spontane Laden ohne eine spezielle Karte ist möglich. Dazu scannt der Elektro-Automobilist über sein Smartphone einen an der Ladesäule befindlichen QR-Code ein, startet den Ladevorgang online und bezahlt einfach per PayPal.

Die Leistung von 22 Kilowatt ermöglicht ein schnelles Beladen der Elektroautos – soweit diese darauf vorbereitet sind. Die Batterien eines Smart forfour electric drive wären, einen entsprechenden Bordlader vorausgesetzt, so beispielsweise in weniger als einer Stunde gefüllt. Wie es inzwischen Standard ist, sind die Ladepunkte in Werder (Havel) mit dem Stecker Typ 2 ausgestattet.

Die Ladesäulen der Firma Mennekes wurden von der Firma Gering Elektro GmbH aus Schönwalde-Glien errichtet, die auch die Wartung und die technische Betreuung übernimmt. Die Überwachung der Ladesäulen wird durch die NBB Netzgesellschaft Berlin-Brandenburg abgedeckt, die über ihre Netzleitstelle täglich rund um die Uhr erreichbar ist.

Das Aufladen funktioniert auch per App.

Werder (Havel), 14.11.2019