Margaretenstraße ist wieder frei

Nach 14-monatiger Bauzeit wurde der grundhafte Ausbau abgeschlossen. Die Baukosten lagen bei 1,6 Millionen Euro

Aline Braun (Bauamt), Volkmar Brühl (Strabag), Bürgermeiste Saß, 1. Beigeordneter Große. Foto: hkx
Aline Braun (Bauamt), Volkmar Brühl (Strabag), Bürgermeiste Saß, 1. Beigeordneter Große. Foto: hkx

Die Margaretenstraße ist keine Sand- und Buckelpiste mehr: Nach 14-monatiger Bauzeit wurde der grundhafte Ausbau abgeschlossen. Bürgermeisterin Manuela Saß gab die Straße, die für die Bauarbeiten gesperrt war, am Freitag, 11. Dezember, mit Mitarbeitern der Stadtverwaltung und Vertretern der beteiligten Baufirmen wieder offiziell für den Verkehr frei.

„Mit den Bauarbeiten sind Sicherheitsdefizite und bauliche Mängel beseitigt worden. Für alle Verkehrsteilnehmer haben sich die Verkehrsabläufe verbessert“, so die Bürgermeisterin nach dem Durchschneiden des Bandes. „Ganz besonders freut mich, dass das auch mit mehr Sicherheit für Kinder auf dem Weg zur Schule bedeutet.“  

Die 750 Meter lange Ausbaustrecke beginnt auf Höhe des Strandbades Am Plessower See und endet an der Kemnitzer Chaussee. Die Straße wurde in zwei Teilabschnitten auf sechs, in einem auf fünf Meter Breite ausgebaut. Zudem ist ein 1,20 Meter breiter Gehweg entstanden – ein Lückenschluss zwischen dem nördlichen Gehweg in der Straße Am Plessower See und der Gehwegführung an der Kemnitzer Chaussee.

Zu den Baumaßnahmen gehörte der Einbau einer Regenentwässerung und die Erneuerung der Zufahrten. Auf Grund der Hanglage war auf einer Länge von ca. 70 Meter der Bau einer Stützwand erforderlich. Im Streckenbereich Am Plessower See ab Strandbad bis Kreuzung Am Plessower See wurde die Fahrbahn in Richtung Waldhang verbreitert. Für diesen Eingriff wurde eine Ausgleichsmaßnahme veranlasst.

Der WAZV betreute die Arbeiten zur Erneuerung der Abwasserdruckleitung sowie des Rückbaus der alten Trinkwasserleitung. Bei Tempo 30 auf der Strecke ist es nach dem Ausbau geblieben. Fahrbahneinengungen und Geschwindigkeitsanzeigegeräte sollen die Einhaltung dieses Limits befördern helfen. Die Stadt Werder hat den Ausbau der Margaretenstraße aus eigenen Haushaltsmitteln finanziert, die Baukosten lagen bei 1,6 Millionen Euro.

Und so sah die Straße vor dem Ausbau aus! Foto: hkx
Und so sah die Straße vor dem Ausbau aus! Foto: hkx

Werder (Havel), 11.12.2020