Bahnhofsumfeld

Die Stadt hat eine städtebauliche Rahmenplanung für das Umfeld des Bahnhofs Werder (Havel) erarbeitet. An der Planentwicklung wurden die Einwohner in mehreren Schritten beteiligt.

Darstellung: Agentur BahnStadt mit openstreetmap.org

Die Stadt Werder (Havel) hatte zum Jahresbeginn 2021 den Auftrag für eine städtebauliche Rahmenplanung an das  Berliner Planungsbüro Agentur BahnStadt GbR vergeben. Bis zum Jahreswechsel 2021/22 wurde eine städtebauliche Rahmenplanung erarbeitet werden, um Entwicklungsperspektiven für das nördliche und südliche Bahnhofsumfeld aufzuzeigen.

Betrachtet wurde das Gebiet zwischen Bahnübergang und Havel, Friedrich-Schmahlfeldt-Straße und Elsastraße/ Am Zernsee - mithin eine 33 Hektar große Fläche. Zunächst wurden von der Agentur BahnStadt bisherige Planungen und Konzepte analysiert und Chancen und Risiken daraus abgeleitet. Ein nächster Schritt war die Ableitung von verschiedenen Szenarien und eines Leitbildes, um die Entwicklung facettenreich abbilden zu können. Daraus folgend wurden städtebauliche Varianten dargestellt, von denen abschließend eine Vorzugsvariante bestimmt wurde.

An der Entwicklung des Bahnhofsumfeldes wurden die Einwohner in mehreren Schritten beteiligt. Dies umfasste die Information zu allen Arbeitsschritten der Rahmenplanung, das Einholen von Einwohnerideen auf der Beteiligungsplattform der Stadt Werder (Havel) sowie das gemeinsame Erarbeiten von städtebaulichen Varianten in einer öffentlichen Planungswerkstatt. Die Onlinebeteiligung hat im Mai 2021 stattgefunden, hier (auf der Beteiligungsplattform Adhocracy) sind die Ergebnisse zu finden.

Bei einer öffentlichen Online-Veranstaltung am 16. Juni  2021 haben die Stadtverwaltung und die beauftragte Berliner Agentur BahnStadt den Stand der derzeit laufenden Rahmenplanung für das Bahnhofsumfeld vorgestellt. In der Zoom-Konferenz wurde auch dargestellt werden, wie die Wünsche und Anregungen, die Bürger im Beteiligungsverfahren im Mai geäußert haben, in das Planungsverfahren eingeflossen sind.

Gemeinsam mit interessierten Werderanern wurden die daraufhin vom Planungsbüro BahnStadt erstellten städtebaulichen Testentwürfe diskutiert und weiterentwickelt. Am 18. August 2021 fand dazu ein öffentlicher Workshop statt, am 21. August ein Workshop, für den eine Zufallsauswahl von Einwohnern aus dem Melderegister gezogen wurde. Am 31. August 2021 folgte ein Fachworklshop für den Bauausschus der Stadtverordnteneversammlung.               

Nach Auswertung aller Workshops hat die Agentur Bahnstadt im Herbst die Rahmenplanung im Detail erstellt. In der Bauausschusssitzung am 17. November stellte das Büro eine Schlusspräsentation vor.